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Einmal kennen wir die Kohle-Elektroden in Schmelzöfen, früher auch in Lichtbogenlampen, und auch Glühlampen wurden anfänglich nicht mit Wendeln aus Wolfram, sondern mit Glühfäden aus Kohlenstoff gefertigt. Verwendet werden heute noch die Kohlebürsten zum Kontaktieren der Kollektorlamellen in Gleichstrommaschinen. Bürsten heißen sie nur, weil ihre Vorläufer aus Kupfergeflecht bestanden und daher so aussahen. Kohle hat aber die besseren Gleiteigenschaften. Wo ihre hinter die der Metalle deutlich zurückfallende Leitfähigkeit nicht ausreicht, stehen als Kompromiss Kohle-Kupfer-Sinterwerkstoffe zur Verfügung (Bild 11). Sinterwerkstoffe sind keine Legierungen und leiden daher nicht unter dem durch das Legieren bedingten Verlust an Leitfähigkeit.

Bild 11

Bild 11: Alternativ zu Kohlebürsten kann man solche aus einem Kohle-Kupfer-Sinterwerkstoff einsetzen

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