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Um eine technisch, vor allem vom Wirkungsgrad her, äquivalente Maschine mit Aluminium zu wickeln, müssen die Stromdichten gegenüber Kupfer auf etwa 2/3 gesenkt, also die Leiterquerschnitte entsprechend um den Faktor 3/2 verstärkt werden. Dadurch müssen die Blechpakete und alle mechanischen Bauteile vergrößert werden. Dynamoblech stellt jedoch auf den Weltmärkten ein ähnlich hochpreisiges Investitionsgut dar. Etwa knapp die Hälfte des Preises von Kupfer muss man ansetzen. Die Kosten-Ersparnis beim Leiterwerkstoff wird hierdurch wieder aufgezehrt. Daher gibt es seit einigen Jahren Bestrebungen, auch den Läuferkäfig aus Kupfer gießen zu können. Inzwischen sind solche Rotoren kommerziell verfügbar und in begrenztem Umfang auch schon im praktischen Einsatz (Bild 1). Das Problem war dabei die mit 1083°C wesentlich höhere Schmelztemperatur des Kupfers gegenüber komfortablen 660°C bei Aluminium und der dadurch bedingte Verschleiß der Gussform. Zum Glück konnten diese Probleme mittlerweile gelöst werden, und eine Gussform mit wirtschaftlich verwertbarer Lebensdauer steht heute zur Verfügung.

Bild 1

Bild 1: Erstmals auf der Hannover Messe 2003 der Öffentlichkeit vorgestellt: Aus Kupfer gegossene Kurzschlussläufer

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