Strom in der EDV
Nov 1st, 2009 by Stefan Fassbinder
Es war am frühen Vormittag, als die Frau des Handwerkers das Kundengespräch beendete, den gewonnenen Auftrag buchen wollte und – ganz im Gegensatz zur bisherigen Tonlage – mürrisch knurrte: »Jetzt geht der verdammte Krach wieder los!« Dann fuhr sie den PC hoch und nahm die erste Buchung des Arbeitstages vor.

Moderne Rechner: Rechenleistung steigt jetzt langsamer, aber dafür fällt die elektrische Leistung
Zugegeben, das ist einige Jahre her. An dem oft nur allzu deutlichen Betriebsgeräusch der Computer hat sich inzwischen einiges geändert, doch ist es wirklich so viel besser geworden? Während im Büro ohnehin immer ein gewisser Geräuschpegel herrscht, werden immer mehr PCs in Wohnräumen genutzt. Zumindest werden sie dort zur Nutzung bereit gehalten, was bedeutet, dass die Geräte mehr oder weniger den ganzen Tag lang laufen. Das wirft zwei Fragen auf:
- Wie viel Geräuschbelästigung verursacht das?
- Wie viel Energie kostet das?
Diese beiden Fragen haben überraschend viel miteinander zu tun. Nachfolgend soll beiden nachgegangen und geklärt werden, in wie weit Verbrauch und Geräusche entweder hingenommen werden müssen oder aber gesenkt werden können. Die aus diesen Betrachtungen gewonnenen Erkenntnisse lassen sich unter Berücksichtigung des jeweiligen Strompreises und auf dem Hintergrund des jeweiligen Hintergrundgeräusches auf jedes Büro übertragen.
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