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Eine weitere neue Meldung kündet so zu sagen von einer »E-Lok mit eingebauter Rangierlok«. Die »letzte Meile«, wie es dort heißt, könne die neue Bombardier Traxx Elektro-Lokomotive der BR 187 durch einen kleinen Dieselmotor überwinden, der »am Rad noch 180 kW leistet«. Zwar soll immer noch die volle Zugkraft von 300 kN erreicht werden, doch Leistung ist Kraft mal Geschwindigkeit, und wenn man die Leistung von 180 kW durch diese Zugkraft teilt, dann ergibt sich, dass diese Zugkraft nur bis zu einer Geschwindigkeit von 0,6 m/s oder gut 2 km/h gehalten werden kann. Das ist selbst für eine Rangierlok recht mager und erlaubt wirklich keine großen Sprünge. Die »letzte Meile« ohne Oberleitung muss man hier wohl mehr oder weniger wörtlich nehmen; nimmt sie doch allein schon 45 Minuten für sich in Anspruch! Dafür kauft man sich den hohen Wartungsaufwand für eine Diesellok ein, und dieser Dieselmotor ist den gleichen betrieblichen Nachteilen unterworfen wie der im Auto – wird unter Umständen über lange Zeit nie richtig warm. Das soll für einen Verbrennungsmotor gar nicht gut sein. Einem Elektromotor macht dies vergleichsweise wenig aus – im Gegenteil: Je kälter, desto besser.

Der Aufpreis des neuen Ausstattungsmerkmals wird mit etwa 10% angegeben. Dafür hätte man auch etwa 300 kWh Lithium-Ionen-Speicherkapazität bekommen. Dann wären mit entsprechenden Hochleistungszellen auch wesentlich mehr als 180 kW machbar gewesen, und diese wären völlig wartungsfrei und garantiert immer taufrisch randvoll geladen, wenn die Lok dort ankommt, wo der Akku gebraucht wird. Beim Tank hingegen muss »irgendjemand« daran denken, dass dieser bisweilen auch mal wieder befüllt werden muss. Hoffentlich klappt das! Und wenn, dann haben die Kosten – nicht für den nur selten und in geringem Umfang anfallenden Verbrauch, sondern für eine funktionierende Wartung und entsprechende Logistik – diejenigen für den teuren Akkumulator sicher bald überholt.

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