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Parallel zur Lampe liegt deshalb ein Starter, zumeist der herkömmliche Glimmstarter (Bild 3.1), mit viel Glück ein elektronischer Starter (Bild 3.2).

Bild 3.3

Bild 3.3: Schaltung einer Leuchtstofflampe mit induktivem Vorschaltgerät und Glimmstarter

Die Grundschaltung ist in Bild 3.3 dargestellt. Wird die Netzspannung eingeschaltet, so bildet sich im Glimmstarter eine Glimm-Entladung (Bild 3.4), die einen Bimetall-Kontakt erwärmt und zum Schließen bewegt (Bild 3.5). Nun fließt Strom vom Netz über das KVG oder VVG, die Glühwendel der Kathode, den Starter und die zweite Kathode. So werden die Kathoden vorgeheizt. Da aber die Glimm-Entladung im Starter nun durch das Bimetall kurzgeschlossen ist, kühlt sich dieses wieder ab und öffnet wenige Sekunden nach dem Schließen den Kontakt wieder. Durch das Unterbrechen des Stroms in der (recht großen) Induktivität des Vorschaltgeräts wird durch Selbst-Induktion in der Spule ein erheblicher Spannungs-Impuls zwischen den Enden der Leuchtstoffröhre induziert, wodurch ein Stromfluss durch die Gasfüllung der Röhre einsetzt (Bild 3.6).

Bild 3.4

Bild 3.4: Glimm-Entladung erwärmt Bimetall-Kontakte…


Bild 3.5

Bild 3.5: …Kontakt schließt Glimm-Entladung kurz; zugleich fließt Strom, durch das Vorschaltgerät begrenzt, über die Wendel…


Bild 3.6

Bild 3.6: …Kontakt kühlt sich wieder ab und öffnet, Selbst-Induktionsstoß zündet die Lampe – hoffentlich!