Weitere Schriften und Lehrmittel zur Netzqualität
Nov 12th, 2008 by isabelle heriakian
Was heißt hier schon »harmonisch«?

Der beliebte Vortrag jetzt auf CD-ROM!
Oder hier in Echtzeit!
Auf einmal wird das Arbeitsgebiet des einstigen »Strippenziehers« interessant für die Wissenschaftler. Interessant aber auch als Geschäftsgebiet mit neuen Potenzialen für Elektrohandwerks-Unternehmen jeder Größe! Allerdings komplizierter als früher und auf dem Hintergrund des früher Gelernten oft voller Überraschungen:
- Alle einphasigen Lasten symmetrisch auf die drei Außenleiter verteilt, und doch: 100 A in jedem Außenleiter, aber bis zu 173 A im Neutralleiter! Wie kann das sein?
- Und das im querschnittsreduzierten Neutralleiter! Kann das gut gehen?
- Warum zeigt ein Messgerät in einem Stromkreis einen Wechselstrom von 100 A an, ein anderes nur 90 A und ein drittes gar nur 63 A? Welches hat denn nun Recht?
- Kurz-Unterbrechung wegen eines Lichtbogenfehlers im Mittelspannungsnetz. Ausfall der Niederspannung für etwa 0,5 s. Natürlich sind alle Rechner abgestürzt, die nicht mit einer USV-Anlage gestützt waren. Aber warum ist hinterher bei einigen Rechnern die Netzwerkkarte defekt?
- Wie kommen Wechselströme von 25 A und einer Frequenz von 150 Hz in Treppengeländer, Beton-Armierungen, PA-Leiter, Wasser- und Gasrohre?
- Wie kommt ein 150-Hz-Strom auf den Schirm der Datenleitung, und was richtet er dort an? Was kann man dagegen tun?
- Warum steigt die Leerlauf-Verlustleistung eines Ringkern-Transformators von 1,8 W auf 35 W, wenn an der nächsten Steckdose ein Föhn auf halber Kraft betrieben wird?
- Was sagen die Normen dazu?
Die CD-Rom »Was heißt hier schon harmonisch?« richtet sich an alle Elektro-Praktiker: Ingenieure, Handwerker, Gebäudetechniker, Mitarbeiter von Architektur- und Planungsbüros sowie Auszubildende und Ausbilder und ist für 10,00 Euro erhältlich beim Deutschen Kupferinstitut.
Neue Last in alten Netzen:
Der Basis-Vortrag zu Oberschwingungen und anderen Netzstörungen. Was Sie hier bekommen, ist die der virtuellen Vortragsreise »Was heißt hier schon harmonisch?« zu Grunde liegende Microsoft Powerpoint Präsentation
Neue Last in alten Netzen:
Der Basis-Vortrag zu Oberschwingungen und anderen Netzstörungen. Hier bekommen Sie die o. g. Folien als PDF mit Erklärungen in den Notizenseiten
Netzstörungen durch passive und aktive Bauelemente

Alles, was der Verwalter der deutschen Seite zu diesen Themen zu sagen hat, finden Sie auch in einem Band gesammelt!
Beim Thema EMV wird häufig vergessen, dass diese bereits bei Niederfrequenz beginnt. In diesem Zusammenhang sind Jahrzehnte lang bewährte Netzformen für neuartige Lasten nicht mehr geeignet. Die Einhaltung von Normen, die sich zum Schutz vor Stromtod und Feuer bestens bewährt haben, gibt keine Gewähr für das Funktionieren moderner elektronischer Geräte, schon gar nicht in vernetzten EDV-Anlagen. Viele Störungen der nachrichtentechnischen Einrichtungen haben ihre Ursachen unvermuteterweise in der Stromverteilung. Das vorliegende Fachbuch zum Thema Netzstörungen macht zunächst einige theoretische Grundlagen plastisch vorstellbar, klärt dann diese Zusammenhänge und zeigt mögliche Lösungsansätze auf. Die nachfolgend beschriebenen Störfälle und ihre Analyse stellen insbesondere für Meisterschüler, Techniker und Studierende den Bezug zur Praxis her. Anleitungen und Vorschläge für Demonstrationsmodelle und Versuche bieten vor allem Berufsschullehrern Anregungen für den Unterricht und für die Durchführung von Praktika.
Der Autor ist als beratender Ingenieur für den Bereich Elektrotechnik beim Deutschen Kupferinstitut, Düsseldorf, tätig und bekannt durch zahlreiche Veröffentlichungen zum Thema Netzstörungen.
Kontakt: VDE Verlag.
Was Sie schon immer über Hochfrequenz wissen sollten:
Über Zusammenhänge zwischen NF- und HF-EMV, Grundlagen zu Induktivitäten, Kapazitäten, Schwingkreisen, Koppelmechanismen und abgestrahlte Störungen
Schutzleiterströme
Nach den Oberschwingungen erregt nun ein weiteres Netzqualitäts-Problem zusehends stärker die Gemüter der Elektrofachkräfte: Um die Wahrscheinlichkeit hochfrequenter Störungen zu mindern, treiben entsprechende Entstörfilter den Teufel mit dem Beelzebub aus und entlassen unkontrolliert Ströme auf einen Leiter, der im regulären Betrieb stets stromlos sein sollte. Da ist guter Rat teuer! Lesen Sie hier, wie sich diese Ströme auswirken können und was derzeit versucht wird, um zu einer gangbaren Lösung zu gelangen.
Wenn Sie ein weiter gehendes Interesse an diesem Thema haben, wenden Sie sich an den Arbeitskreis 221.0.7 »Schutzleiterströme« bei der DKE!
